Managementkommentar April 2019

In Europa entwickelte sich der Euro Stoxx 50 Kursindex (+4,9%) besser als der Stoxx 50 (+2,6%). In den USA markierten sowohl der S&P 500 mit 2.946 Indexpunkten als auch der Nasdaq Composite mit 8.162 Indexpunkten neue Allzeithochs im April. Der Dow Jones Kursindex gewann 2,6% in April, der S&P 500 3,9% und der Nasdaq 100 5,5%. Der japanische Nikkei mischte in der globalen Aktienrally mit einem April-Gewinn von 5,0% mit. Und der MSCI World (Kursindex, in US$) gewann 3,4%, so dass sich seine Performance im Jahr 2019 auf plus 15,6% verbesserte.

Abnehmende Rezessionssorgen sorgten für wieder leicht steigende Renditen. Die Rendite der zehnjährigen deutschen Bundesanleihe stieg von -0,07% auf 0,01%, während sich die entsprechende Rendite in den USA von 2,41% auf 2,51% erhöhte. Der Euro bewegte sich seitwärts bei 1,121 US$. Der Brent-Ölpreis setzte seinen Aufwärtstrend fort und stieg von 68 US$ auf 72 US$ je Barrel. Der Ölpreis profitierte von der angespannten Situation in Libyen. Zudem forderte die USA die Importeure von Öl aus dem Iran auf, ab dem 1. Mai kein Öl mehr vom Iran zu kaufen. US-Präsident Trump kontaktierte die OPEC mit der Forderung nach niedrigeren Ölpreisen. Der Goldpreis fiel leicht auf 1.283 US$ je Feinunze.

Die Frühindikatoren im Euroraum enttäuschten weiterhin. So verzeichnete der Ifo-Index einen Rückgang von 99,7 auf 99,2. In Deutschland stürzte der Einkaufsmanagerindex für den März von 47,6 auf das 80-Monatstief von 44,1, und der vorläufige Index für April erholte sich nur leicht von 44,1 auf 44,5. Auch der entsprechende Index für den Euroraum enttäuschte mit einer nur leichten Verbesserung von 47,5 auf 47,8. In den USA wuchs die Wirtschaft nach ersten Schätzungen im ersten Quartal mit starken 3,2%. Jedoch lag das Wachstum ohne Handel, Lager und Staatsausgaben nur bei 1,3% - dem schwächsten Wert seit dem zweiten Quartal 2013. Der ISM-Index verbesserte sich von 54,2 auf 55,3. In den USA sank der ISM-Index für den Dienstleistungssektor von 59,7 auf 56,1 und damit auf das niedrigste Niveau seit August 2017.

Ein Großteil der Konjunkturdaten in China verbesserte sich im April. Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft lag im ersten Quartal mit 6,4% über den Markterwartungen von 6,3%. In China erholte sich der Einkaufsmanagerindex für den März unerwartet kräftig von 49,2 auf 50,5. Der Index für den April sank jedoch wieder auf 50,1. Der entsprechende Caixin-Einkaufsmanagerindex für den März verbesserte sich von 49,9 auf 50,8. Doch auch hier sank der Index für den April wieder auf 50,2.

* Eigene Berechnungen auf der Grundlage von Daten von Bloomberg Finance L.P.; alle Angaben zur Wertentwicklung von Aktien und Anleihen sind in Euro (soweit nicht anders angegeben). Stand: 30. April 2019

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© DWS International GmbH. Stand: 30.04.2019
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