Managementkommentar Juli 2019

In Europa beendeten der Euro Stoxx 50 (-0,2%) und der Stoxx 50 (+0,1%) den Juli nahezu unverändert. In den USA notierte der S&P 500 erstmals in der Börsengeschichte über der Marke von 3.000 Punkten. Der Index markierte auf Schlusskurs-Basis ein neues Allzeithoch von 3.026 Punkten. Auch der Nasdaq 100 erreichte im Juli ein neues Allzeithoch. Der Dow Jones Index gewann 1,0% im Juli, der S&P 500 1,3% und der Nasdaq 100 2,3%. Der japanische Nikkei legte 1,2% zu. Und der MSCI World (Kursindex, in US$) stieg um 2,7%, so dass sich seine Performance im Jahr 2019 auf plus 19,2% verbesserte.

Deutsche Staatsanleihen setzten ihren Rekordlauf im Juli fort. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank von -0,32% auf -0,44% und lag damit unter dem EZB-Einlagensatz von minus 0,40%. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen, die zwischenzeitlich ein Drei-Jahrestief im Bereich von 1,90% markierte, stieg im Juli dagegen leicht von 2,00% auf 2,04%. Die Rendite der 50-jährigen Staatsanleihen in der Schweiz bewegte sich erstmals im negativen Bereich. Der Euro wertete gegenüber dem US-Dollar von 1,139 US$ auf das ZweiJahrestief von 1,113 US$ ab. Das Britische Pfund sank gegenüber dem US-Dollar auf ein Zwei-Jahrestief von 1,21 US$, da mehr und mehr Investoren einen Brexit ohne Abkommen befürchteten. Russland und Saudi Arabien kündigten an, für weitere neun Monate ihre Ölproduktion zu begrenzen. Der Brent-Ölpreis sank dennoch im Juli von 67 US$ auf 64 US$ je Barrel. Der Preis von Eisenerz stieg aufgrund anhaltender Angebotssorgen zwischenzeitlich auf ein Fünf-Jahreshoch. Der Goldpreis setzte seinen jüngsten Aufwärtstrend fort und stieg von 1.412 US$ auf 1.428 US$ je Feinunze.

Im Euroraum kündigte die EZB auf Ihrer Sitzung Leitzinsen auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau an, und ein neues Anleihe-Kaufprogramm wurde anvisiert. Die Fed reduzierte ihren Leitzins wie erwartet um 25 Basispunkte auf die Spanne 2,00% bis 2,25% und senkte ihn damit erstmals seit zehn Jahren. Der Fed-Chef Powell stellte jedoch klar, dass dies nicht den Beginn eines längeren Leitzinssenkungszyklus darstelle. Fed-Chef Powell wiederholte, dass die US-Notenbank bereit sei zu handeln, um die Konjunktur anzukurbeln.

Ein Großteil der US-Konjunkturdaten zeigte einen robusten Trend. Die US-Wirtschaft wuchs nach ersten Schätzungen im zweiten Quartal mit einer Rate von 2,1%, nachdem im ersten Quartal ein Wachstum von 3,1% erzielt worden war. In den USA entwickelten sich die ISM-Indizes negativ. Der ISM-Index sank von 52,1 auf das Zweieinhalb-Jahrestief von 51,7. Und der ISM-Index für den Dienstleistungssektor korrigierte mit 55,1 nach 56,9 auf einem Zweijahrestief. In China schwächte sich das Wachstum der Wirtschaft im zweiten Quartal mit 6,2% gegenüber Vorjahr auf das niedrigste Niveau seit 27 Jahren ab. Der Caixin Einkaufsmanagerindex sank von 50,2 auf 49,4.

* Eigene Berechnungen auf der Grundlage von Daten von Bloomberg Finance L.P.; alle Angaben zur Wertentwicklung von Aktien und Anleihen sind in Euro (soweit nicht anders angegeben). Stand: 31. Juli 2019

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DWS International GmbH. Stand: 31.07.2019
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