Managementkommentar Oktober 2017

Positive makroökonomische Daten sorgten auch im Oktober für Rückenwind an den globalen Märkten. Die Rallye an den Aktienmärkten ging unvermindert weiter, sodass der MSCI World 3,2% zulegen konnte. Während die Fed die Zügel der Geldpolitik weiter zu straffen versucht, beschloss die EZB, ihre Anleihekäufe bis September 2018 zu verlängern, halbierte aber das monatliche Kaufvolumen. Ein weiteres Auseinanderdriften der Geldpolitik in den Vereinigten Staaten und in Europa zeichnete sich damit, zumindest bis zur zweiten Hälfte des nächsten Jahres, deutlich ab.

Japanische Aktien entwickelten sich in diesem Monat am besten: der Nikkei 225 legte in der Spitze um 8,6% zu (in Euro) und wurde durch einen schwächeren Yen sowie den deutlichen Sieg der Regierungskoalition bei den Wahlen unterstützt. Beflügelt von robusten Wachstumszahlen in der Region erzielten die Aktien der Schwellenländer (+4,9%) einen höheren Wertzuwachs als Titel aus den entwickelten Märkten. Im MSCI World schnellten IT (+8,6%) und Grundstoffe (+4,5%) in die Höhe, während Telekommunikation mit einem Minus von 1,8% die einzige Branche mit einem negativen Ertrag war.

Die Anleiherenditen und die Risikoaufschläge blieben im Lauf des Monats angesichts schwacher Inflation und der, ausgelöst durch das unerwartet starke globale Wirtschaftswachstum, optimistischen Grundstimmung nahezu unverändert. Allerdings veranlassen die bevorstehenden Maßnahmen der Fed zur Normalisierung ihrer Geldpolitik viele Investoren zur Vorsicht bei riskanten Anleiheinstrumenten. In US-Dollar denominierte Investment-Grade- und Hochzinsanleihen blieben dennoch weitgehend unverändert, erzielten lediglich aufgrund von Wechselkurseffekten in Euro einen Gewinn von 1,7% bzw. 1,6%.

Steigende Energiepreise und eine gleichzeitig höhere Nachfrage nach Industriemetallen wie Kupfer verhalfen dem Bloomberg Commodity Index zu einem Zuwachs von 3,4%. Die Ölpreise setzten ihren Weg vor dem Hintergrund sich neu einpendelnder Angebots- und Nachfragekräfte nach oben fort. Der Preis für Brent stieg in Euro um 8,1%. Der deutliche Hinweis der Fed auf eine weitere Zinsanhebung im Dezember unterstützte den US-Dollar, der gegenüber dem Euro um 1,4% und gegenüber dem Yen um 1,0% aufwertete.

* Eigene Berechnungen auf der Grundlage von Daten von Bloomberg Finance LP; alle Angaben zur Wertentwicklung von Aktien und Anleihen sind in Euro (soweit nicht anders angegeben). Stand: 31. Oktober 2017

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