Managementkommentar Januar 2017

Marktüberblick

Im Januar wurden die Märkte von politischen Schlagzeilen beherrscht, größtenteils im Zusammenhang mit der Vereidigung von Donald Trump als US-Präsident am 20. Januar und dem genaueren Ablauf des geplanten Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. Anleger reagierten überwiegend defensiv. Trotz der politischen Turbulenzen blieben die Wirtschaftsdaten robust. So fiel die US-Arbeitslosenrate auf ihren niedrigsten Stand, während Löhne und Einkommen ihren Anstieg fortsetzten. Die Europäische Zentralbank blieb bei ihrer ultralockeren Geldpolitik und ließ die Zinsen trotz einer im Dezember deutlich höheren Teuerungsrate unverändert bei Null. In den Schwellenländern zeigten sich erste Anzeichen einer Erholung, die von einem schwächeren US-Dollar und stabileren Rohstoffpreisen unterstützt wurde.
Die positive Werteentwicklung der US-Aktien wurde für europäische Investoren durch einen stärkeren Euro neutralisiert. Der MSCI World Index und der S&P 500 Index schlossen mit -0,2% bzw. -0,8% (in Euro) negativ ab. In Fortsetzung des ‚Reflations‘-Themas verzeichneten Aktien aus den Schwellenländern mit knapp unter 3% eine robuste Aufwärtsbewegung. An den globalen Aktienmärkten verlief die Entwicklung der einzelnen Branchen sehr unterschiedlich. Grundstoffe (+4%) konnten in Übereinstimmung mit dem „Trump Trade“ noch einmal zulegen. Industrie- (-4,2%) und Energiewerte (-5,5%) konnten hingegen im Januar nicht mithalten.
Stärkeres Wachstum, höhere Inflation und weitere erwartete Zinssteigerungen in den USA belasteten die Anleihemärkte – abgesehen von nur wenigen Segmenten wie Hochzinsanleihen. Sowohl US-Staatsanleihen als auch europäische Staatsanleihen verloren etwa 2%. Europäische Hochzinsanleihen dagegen profitierten vom positiven Marktumfeld (+0,6%).
Gold verbuchte mit 2,4% im Januar aufgrund der höheren Nachfrage nach sicheren Häfen den höchsten monatlichen Zuwachs seit Juni 2016. Im Gegensatz hierzu musste der US-Dollar gegenüber den anderen wichtigen Währungen Verluste hinnehmen, da das erwartete höhere Tempo künftiger Zinserhöhungen der US-Notenbank wieder in Frage gestellt wurde. Daher konnte sowohl der Euro (+2,7%) als auch der japanische Yen (+3,5%) gegenüber dem US-Dollar zulegen.

* Eigene Berechnungen auf der Grundlage von Daten von Bloomberg Finance LP, Thomson Reuters Corp.; alle Angaben zur Wertentwicklung von Aktien und Anleihen in Euro (soweit nicht anders angegeben). Stand 31.Januar 2017

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© Deutsche Asset Management Investment GmbH. Stand: 31.01.2017
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