Managementkommentar August 2018

Europäische Large-Cap-Aktien entwickelten sich enttäuschend im August. So verlor der DAX 3,4%. In Europa standen der Euro Stoxx 50 (-3,8%) und der Stoxx 50 (-3,9%) stark unter Druck. Die Aktienrally in den USA setzte sich dagegen fort. Der S&P 500 ging in seinen längsten Bullenmarkt, nachdem der Index seit 3.452 Handelstagen keine Korrektur von mehr als 20% gesehen hat. Der Dow Jones Index gewann im August 2,2%, der S&P 500 3,0% und der Nasdaq 100 5,8%. In Japan verbuchte der Nikkei einen Monatsgewinn von 1,4%. Und der MSCI World (US$, Kursindex) legte 1,0% zu.

Die Bondmärkte haussierten im August. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen sank von 0,44% auf 0,34%, während die entsprechende Rendite in den USA von 2,96% auf 2,86% sank. Der Euro, der Mitte August gegenüber dem US-Dollar noch auf 1,13 US$ abwertete, beendete den Monat schließlich nur etwas leichter mit 1,164 US$ nach 1,170 US$. Der Brent-Ölpreis stieg von 74 US$ auf 77 US$ je Barrel. Der Goldpreis setzte seine Schwächephase fort mit einem Rückgang von 1.222 US$ auf 1.203 US$ je Feinunze.
In China legten die Exporte in US$ um 12% gegenüber Vorjahr zu, und die Importe sprangen sogar um 27% nach oben. Der Handelsbilanzüberschuss sank daher von 42 Mrd. US$ auf 28 Mrd. US$. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für China verbesserte sich von 51,2 auf 51,3. Die PBoC gewährte Geschäftsbanken mittelfristige Darlehen im Gesamtumfang von etwa 149 Mrd. Renminbi (22 Mrd. US$). Zudem führte die Notenbank wieder den antizyklischen Faktor bei ihrer täglichen Fixierung des Yuan ein.

Einige Trends im globalen Handelskrieg verbesserten sich. Die USA und Mexiko einigten sich auf ein Handelsabkommen. Anschließend nahmen die USA und Kanada die Verhandlungen wieder auf. Die USA kündigten an, auch mit der Europäischen Union schnelle Fortschritte anzustreben. Wonach USA und China eine Lösung ihres Handelsstreits bis Ende November anstreben würden. Jedoch brachten die Verhandlungen im August keine großen Fortschritte.

Die Schwellenländer blieben im August unter Druck. Der aufstrebende Aktienmarktindex MSCI fiel um 20% unter den Höchststand im Januar. Die türkische Lira brach Mitte August an einem Tag um 18% auf das neue Rekordtief von 7,2 Lira gegenüber dem US-Dollar ein – eine Abwertung von mehr als 40% seit Anfang 2018. S&P und Moody‘s senkten beide ihre Ratingeinschätzungen für die Türkei. Zudem reduzierte Moody’s ihre Einstufung für 20 Finanzinstitute in der Türkei.

* Eigene Berechnungen auf der Grundlage von Daten von Bloomberg Finance LP; alle Angaben zur Wertentwicklung von Aktien und Anleihen sind in Euro (soweit nicht anders angegeben). Stand: 31. August 2018

Wichtige Hinweise

Das vorliegende Dokument dient zu Werbezwecken und ist nur für professionelle Kunden bestimmt. Deutsche Asset Management (Deutsche AM) ist der Markenname für den Geschäftsbereich Asset Management der Deutsche Bank AG und deren Tochtergesellschaften. Die jeweils verantwortlichen rechtlichen Einheiten, die Kunden Produkte oder Dienstleistungen der Deutsche Asset Management anbieten, werden in den entsprechenden Verträgen, Verkaufsunterlagen oder sonstigen Produktinformationen benannt. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Asset Management Investment GmbH wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann. Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Prognosen basieren auf Annahmen, Schätzungen, Ansichten und hypothetischen Modellen oder Analysen, die sich als nicht zutreffend oder nicht korrekt herausstellen können. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Dieses Dokument und die in ihm enthaltenen Informationen dürften nur in solchen Staaten verbreitet und veröffentlicht werden, in denen dies nach den jeweils anwendbaren Rechtsvorschriften zulässig ist. Der direkte oder indirekte Vertrieb dieses Dokuments in den USA sowie dessen Übermittlung an oder für Rechnung von US-Personen oder an in den USA ansässige Personen ist untersagt.
© Deutsche Asset Management Investment GmbH. Stand: 31.08.2018
Weitere Informationen finden Sie unter: www.dws.com