Managementkommentar Januar 2019

In Europa entwickelte sich der Euro Stoxx 50 (+5,3%) etwas besser als der Stoxx 50 (+5,0%). In den USA gewann der S&P 500 7,9%, was die beste Januar-Performance seit 1987 bedeutete. Der Dow Jones Index stieg um 7,2% und der Nasdaq 100 um 9,1%. Der japanische Nikkei wurde gebremst von der Aufwertung des Yen und legte nur um 3,8% zu. Und der MSCI World (Kursindex, in US$) startete in das Börsenjahr 2019 mit einem Januar-Gewinn von 7,7%.

Gelassenere Töne der Notenbanken weltweit stützen die Anleihemärkte im Januar. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen sank von 0,26% auf 0,16%, und die entsprechende Rendite in den USA fiel von 2,69% auf 2,65%. Die Rendite für zweijährige US-Staatsanleihen notierte erstmals seit 2008 unter dem US-Leitzins von 2,50%. Der Euro profitierte von der gelasseneren US-Notenbank und wertete gegenüber dem US-Dollar leicht von 1,143 US$ auf 1,147 US$ auf. Der chinesische Yuan hatte gegenüber dem US-Dollar seine stärkste Monatsrally seit 2005. Der Brent-Ölpreis erholte sich kräftig von 51 US$ auf 62 US$ je Barrel – der stärkste Monatsgewinn seit 1983. Die USA führte Öl-Sanktionen gegen Venezuela ein. Der Goldpreis bekam Rückenwind von der vorsichtigeren US-Notenbank und legte von 1.281 US$ auf 1.323 US$ je Feinunze zu.

Die Frühindikatoren im Euroraum setzten ihren Abwärtstrend auch im Januar fort. Der Ifo-Index sank von 101,0 auf das Drei-Jahrestief von 99,1. Die Ifo-Erwartungen stürzten dabei von 97,3 auf 94,2. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex für Deutschland fiel von 51,5 auf Vier-Jahrestief von 49,9, und der entsprechende Index für den Euroraum ging von 51,4 auf 50,5 zurück. Einige Konjunkturtrends in den USA schwächten sich weiter ab. Der ISM-Index brach um 5,2 Punkte auf das Zwei-Jahrestief von 54,1 ein – der stärkste Rückgang seit Oktober 2008. Der Index für die Auftragseingänge verlor sogar 11 Punkte. Der Chicago-Einkaufsmanagerindex brach von 65,4 auf das Zwei-Jahrestief von 57,5 ein.

Einige Trends in China trübten sich weiter ein. Chinas Wachstum im Gesamtjahr 2018 schwächte sich von 6,8% auf 6,6% ab und damit auf das schwächste Wachstum seit 1990. Im vierten Quartal wuchs die Wirtschaft nur noch um 6,4%. Der Caixin Einkaufsmanagerindex lag mit 49,7 nach 50,2 erstmals seit 19 Monaten unter der Marke von 50. Das Wachstum der Exporte brach von 5% auf minus 4% ein, und auch das Importwachstum sank von 3% auf minus 8%.

* Eigene Berechnungen auf der Grundlage von Daten von Bloomberg Finance L.P.; alle Angaben zur Wertentwicklung von Aktien und Anleihen sind in Euro (soweit nicht anders angegeben). Stand: 31. Januar 2019

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